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Gemeinsam Stark Handeln - Talente entfalten, Zukunft gestalten

MINT-Projektwoche im Jahrgang 10: Klimawandel „begreifen“

Wie lassen sich komplexe Zukunftsfragen kreativ, wissenschaftlich fundiert und gemeinsam bearbeiten? In der letzten Halbjahreswoche haben unsere Schüler*innen genau das erprobt: In allen Jahrgängen fanden fächerübergreifende Vorhaben zu jeweils einem MINT-Oberthema statt. Dabei wurden in der Abschlusswoche projektartige Lernsettings erprobt, in denen eigenständiges Planen, Forschen und Gestalten im Mittelpunkt stand.

Ein besonderer Schwerpunkt lag im 10. Jahrgang, der eine komplette Projektwoche zum Thema „Klimawandel“ durchführte. Ziel war es, naturwissenschaftliche, gesellschaftliche und kreative Perspektiven miteinander zu verbinden und eigene Lösungsansätze zu entwickeln.

Zu Beginn der Woche sammelten die Schüler*innen Projektideen, entwickelten Forschungsfragen und planten ihre Umsetzung. Anschließend arbeiteten sie selbstorganisiert in Teams an ihren Produkten. Dabei wurden typische MINT-Kompetenzen sichtbar: Problemanalyse und Recherche, Planung und Konstruktion, kreatives Gestalten sowie die Präsentation von Ergebnissen.

Die entstandenen Projekte zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig Lernen im MINT-Kontext sein kann. Unter anderem entwickelten Schüler*innen ein Klima-Monopoly, das Ursachen und Folgen des Klimawandels spielerisch vermittelt, sowie einen „Klima-Tatort“, der Umweltveränderungen aus einer investigativen Perspektive beleuchtet. Darüber hinaus entstanden anschauliche Modelle zu Umweltverschmutzung, Recycling und nachhaltigen Lebensräumen, Plakate und Collagen zu Ursachen, Auswirkungen und Lösungsansätzen des Klimawandels sowie digitale Präsentationen mit interaktiven Elementen, die über QR-Codes abrufbar sind.

Besonders beeindruckend war die Verbindung von wissenschaftlichen Inhalten mit künstlerischen und spielerischen Darstellungsformen. Globale Zusammenhänge wurden durch Modelle, Lernspiele und kreative Präsentationen verständlich und buchstäblich greifbar gemacht.

Die Projektwoche war nicht nur für die Schüler*innen eine wertvolle Erfahrung, sondern auch für die Weiterentwicklung unserer Schule als MINT-Schule. Die Erprobung projektartiger Lernsettings zeigt, wie fächerübergreifendes Arbeiten Motivation, Selbstständigkeit und Problemlösekompetenz sichtbar machen kann.

Die Ergebnisse machen deutlich: Wenn Schüler*innen Raum und Rahmen für eigene Ideen bekommen, entstehen Lernprodukte, die Wissen, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein verbinden. Die Projektwoche zum Klimawandel war damit ein Schritt hin zu einem stärker vernetzten und praxisorientierten MINT-Lernen an unserer Schule.