Enzyme zum Anfassen: EF-Schüler:innen gestalten eine Enzym-Messe
Zum Abschluss des Schuljahres hat der Kurs BI-GK1 der EF das Thema Enzyme einmal anders bearbeitet. Statt Wissen nur aufzuschreiben, entwickelten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen eigene Lernprodukte und stellten sie bei einer Enzym-Messe vor. Leitidee war „Enzyme erleben statt nur erklären“: Jede Gruppe wählte einen Schwerpunkt, gestaltete dazu ein anschauliches Produkt und erklärte die biologischen Hintergründe live vor dem Kurspublikum. So stand nicht das Auswendiglernen im Vordergrund, sondern das eigene Durchdringen und Vermitteln des Stoffs.
Eine Gruppe gestaltete eine umfangreiche Plakatwand rund um das Thema Enzyme und ergänzte sie um ein Funktionsmodell und einen Aufsteller. Die Schüler:innen konnten sich so einen Überblick über Aufbau und Wirkungsweise von Enzymen verschaffen und zentrale Prinzipien direkt am Modell nachvollziehen.
Eine weitere Gruppe baute ein Funktionsmodell aus Gips, das die räumliche Struktur von Enzymen abbildet. Damit wird anschaulich, dass die Faltung eines Enzyms kein Zufall ist, sondern seine Form über die Funktion entscheidet: Erst wer die dreidimensionale Gestalt versteht, begreift, warum ein Enzym so genau zu seinem Substrat passt.
Eine dritte Gruppe entwickelte ein Anschauungsmodell zum Glucosetransport in Darmzellen. Sie zeigte damit, wie eng die Prinzipien des Themenfeldes zusammenhängen: Auch bei der Aufnahme von Zucker in die Zelle kommt es auf passgenaue Proteine an, die einen bestimmten Stoff erkennen und gezielt weiterleiten. Das Modell machte einen sonst unsichtbaren Vorgang im Verdauungstrakt greifbar.
Bei der Enzym-Messe präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse und beantworteten Fachfragen zu ihren Modellen. Der Kurs zeigte dabei viel Kreativität und Sorgfalt.






