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Gemeinsam Stark Handeln - Talente entfalten, Zukunft gestalten

Art for Tolerance – Erasmus+ in Spanien

Unsere Erasmus-Reise ging vom 16. März bis zum 20. März nach Spanien in die Stadt Sariñena. Es war einer unserer Träume, an einem solchen Projekt teilzunehmen. Da uns das jetzt ermöglicht wurde, wollten wir uns diese Chance nicht entgehen lassen und haben am Projekt teilgenommen.

Wir wollten das Schulsystem in Spanien kennenlernen sowie neue Kulturen und Städte erkunden. Unser Flug war um 9 Uhr, und wir kamen ungefähr um 11 Uhr in Barcelona an. Wir haben uns Tickets besorgt, um die Metro nutzen zu können. Wir waren vier Schüler und haben auch zu viert Barcelona erkundet.

Wir waren beim Park der Sagrada Familia und haben uns ansonsten die Gegend bei Spaziergängen vertraut gemacht. Um 19 Uhr haben wir die Schüler aus der Slowakei am Flughafen begrüßt und wurden in Busse aufgeteilt, um gemeinsam eine dreistündige Fahrt nach Sariñena aufzunehmen. Am Abend haben wir die Familien kennengelernt.

Am Morgen sind wir zur Schule gegangen, und der erste Eindruck von den Schülern sowie Lehrern war willkommenheißend und herzerwärmend. Die Lehrer und Schüler haben eine ganz andere Beziehung als wir hier in Deutschland. Die Schüler dürfen die Lehrer duzen, umarmen und beim Vornamen ansprechen, was am Anfang etwas befremdlich war.

Die Spanier sind sehr offene und kontaktfreudige Menschen, die gerne ihre Gefühle ausdrücken und einen das auch fühlen lassen. Die Menschen sind sehr kommunikativ und haben eine positive Einstellung zum Leben. Deren Optimismus hat uns gezeigt, dass das Leben zu genießen ist.

Am ersten Tag haben wir am Unterricht teilgenommen und den Tag entspannt verbracht, um erst einmal anzukommen. An den nächsten Tagen haben wir Sehenswürdigkeiten besichtigt und sind gewandert, was sehr spaßig war. Wir haben auch gebastelt – abgesehen von T-Shirts haben wir auch Postkarten mit getrockneten Blumen gestaltet.

Gärtnerisch waren wir ebenfalls tätig, indem wir auf dem Schulhof Blumen eingepflanzt und Gemüse geerntet haben. Wir haben auch außerhalb der Schule und der Projekte viel Zeit mit den Austauschpartnern verbracht. Es war eine abenteuerliche, sehr spaßige und amüsante Zeit.

Wir haben tolle Menschen kennengelernt, auf jeden Fall unsere Spanischkenntnisse verbessert und würden jederzeit wieder an einem solchen Projekt teilnehmen. Ein Klischee, das wir bestätigen können, ist, dass sich die Sicht und Perspektive auf vieles verändert, weil ein Land wie Spanien eine ganz andere Kultur und andere Menschen hat als Deutschland.

Ein Stichwort, das ich mitnehme und in meinem Leben anwenden werde, ist: „Man kann für alles außer dem Tod eine Lösung finden.“