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Gewässeruntersuchung im Blauen Klassenzimmer am Kirchschemmsbach

Im Rahmen der WP NW Kurse des Jahrgangs 9 hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, eine spannende Gewässeruntersuchung im blauen Klassenzimmer am Kirchschemmsbach durchzuführen. Am 28. Mai und am 11. Juni 2025 machten sich die Schüler*innen mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zu diesem bedeutenden Gewässer, um mehr über die Veränderungen und die aktuelle Situation der Gewässerqualität zu erfahren.

Vor Ort wurde die Gruppe von Frau Benemann empfangen, die den Schülern*innen anschaulich erklärte, wie sich die Landschaft während der Industrialisierung verändert hat. Viele natürliche Bäche wurden in dieser Zeit verbaut und in Betonkanäle eingeleitet, um Abwässer abzuleiten. Diese überirdische Lösung wurde gewählt, da der Bergbau in der Region die Gefahr von Einbrüchen und anderen Schäden mit sich brachte.

Heute ist ein wichtiges Ziel der Umweltpolitik, viele dieser Bäche wieder in ihre natürliche Form zurückzuführen – ein Prozess, der als Renaturalisierung bekannt ist. Die Schüler hatten die Gelegenheit, die Fortschritte in diesem Bereich zu beobachten und zu bewerten, wie gut diese Maßnahmen bereits umgesetzt werden.

Im Rahmen ihrer Gewässeruntersuchung analysierten die Schüler*innen die Wasserqualität des Kirchschemmsbachs und erforschten die dort lebenden Tiere und Pflanzen. Sie lernten, wie die Rückkehr zu einer naturnahen Gewässergestaltung nicht nur die Wasserqualität verbessert, sondern auch die Artenvielfalt fördert.

Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigten, dass die Renaturalisierung bereits positive Effekte auf die Umwelt hat, und die Schüler*innen waren begeistert von den Entdeckungen, die sie machen konnten. Durch diese praxisnahe Erfahrung erhielten die Schüler*innen nicht nur wertvolle Einblicke in die Bedeutung von Gewässern für das Ökosystem, sondern auch eine tiefere Wertschätzung für die Natur und deren Schutz.

Ein weiterer letzter Termin zur Gewässeruntersuchung findet Ende Juni statt, bei dem die Schüler*innen statt.

Wir möchten uns herzlich bei Frau Benemann bedanken, die mit ihrem Wissen und Engagement maßgeblich zum Erfolg dieser Veranstaltungen beigetragen hat. Wir sind gespannt auf die weiteren Ergebnisse und hoffen, dass die Schüler*innen ihr Wissen über die Bedeutung von Gewässern und deren Schutz auch in Zukunft aktiv einbringen werden.