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Fördern und Fordern im 5.Jahrgang

Die Gesamtschule - eine Schule auch für mein Kind?

Mein Kind ist sehr leistungsstark - lernt es auch genug, ohne sich zu langweilen?

Dann fordern wir Ihr Kind mit zwei Stunden zusätzlich mit spannenden Fragestellungen und anspruchsvollen Problemen in Deutsch, Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften oder im musischen Bereich. Diese Gruppen sind ca. 18 Personen stark, also deutlich kleiner als der Klassenverband. Vielleicht entwickelt sich daraus ja ein interessantes Hobby?
Diese Forderkurse arbeiten projektorientiert, um die Selbstständigkeit und den Teamgeist dabei gleichermaßen zu stärken. Sowohl bei der Erarbeitung als auch bei der Präsentation der Ergebnisse werden die Kompetenzen im Argumentieren und Kommunizieren weiter geschult.

Mein Kind hat aber deutliche Schwächen,z. B. beim Lernen der Englischvokabeln, beim Rechnen oder eine Lese-Rechtschreib-Schwäche!??

Dann fördern wir Ihr Kind mit zwei Extrastunden in seinem Problemfach, also Nachhilfe in einer Kleingruppe von etwa neun Kindern.
In diesen Kursen werden zunächst die Defizite beim Grundwissen der jeweiligen Lehrpläne aufgespürt, um anschließend die Lücken zu beheben.

Der Forder- und der Förderunterricht liegen zeitgleich zweimal wöchentlich. Nach umfangreichen Tests und Beobachtungen ordnen wir Ihr Kind derjenigen Gruppe zu, für die es am besten geeignet ist.

Mein Kind hat aber noch weitere Schwierigkeiten!?

Kinder mit grundlegenden Leseproblemen, Kinder, die Deutsch als 2. Sprache noch nicht korrekt beherrschen, sowie Kinder mit Schwächen beim sozialen Miteinander werden darüber hinaus gefördert.

Also: Die Gesamtschule ist eine Schule auch für Ihr Kind!!!


Fordern und Fördern im 6. Jahrgang

Aufgrund einer anderen Organisationsstruktur wird die Forder- und Förderschiene nun verändert fortgesetzt. Die Gruppen sind nun erstens heterogener zusammengesetzt und zweitens konzentriert auf die Fächer Mathematik und Englisch, weiterhin unterteilt in Forder- und Förderkurse, nun jedoch in größeren Lerngruppen als im Jahr zuvor. Davon ausgenommen sind nur diejenigen Kinder, die eine ausgewiesene Lese-Rechtschreibschwäche haben. Sie werden weiterhin in Kleingruppen geschult, um diese Mängel zu beheben. Spätestens am Ende des 6. Schuljahres sollte nun jedes Kind die Grundlagen des Vokabellernens sowie die Grundrechenarten beherrschen und das Verstehen von Textaufgaben geübt haben, ferner altersgemäß lesen und schreiben können. Kinder mit Migrationshintergrund, sofern sie noch erhebliche Sprachbarrieren haben. werden weiterhin besonders gefördert, auch in höheren Jahrgängen.